Vertrieb, Nutzung und Verwertung

Unsere Vorstellung von einer zukunftsgerichteten und umweltorientierten Mobilität erstreckt sich über sämtliche Stufen der Wertschöpfungskette. Doch nicht nur von den Auswirkungen her betrachtet ist die Nutzungsphase zentral. Hier entscheidet sich auch der Erfolg. Denn die Bedürfnisse der Kunden befinden sich im Wandel. Verbrauchsarme Fahrzeuge sind nur ein, wenn auch zentraler Schlüssel für eine zukunftsorientierte Mobilität mit einem geringeren CO2-Fußabdruck. Wir wollen den Kunden deshalb ein umfangreiches Spektrum verschiedener Mobilitätsdienstleistungen bieten. Auch auf der letzten Stufe – der Verwertung von Fahrzeugen – kommt die Umweltstrategie des Konzerns zum Ausdruck.

Intelligente Mobilität

Zielsetzung

Mobilität ist eine wesentliche Voraussetzung für das Funktionieren von Gesellschaften und für wirtschaftliches Wachstum. Unser Ziel ist es, Mobilität noch effizienter und umweltfreundlicher zu gestalten - auch im Sinne der Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen. Intelligente Mobilität oder auch „Smart Mobility“ heißt für uns das optimale Zusammenspiel von Verkehrsteilnehmern, Infrastrukturen und Verkehrsmitteln. Digitalisierung und Vernetzung sind dabei wichtige Wegbereiter für die Nutzung neuer Angebote und die Verbesserung von Verkehrsabläufen. Intelligente Mobilität steht aber auch für mehr Sicherheit und den Schutz der Umwelt, etwa durch innovative Assistenzsysteme zur Stauvermeidung. 

Strategischer Ansatz

Volkswagen hat im Berichtsjahr 2015 seine langjährige systematische Mobilitätsforschung fortgeführt. Nur im Systemverständnis von Automobilität mit anderen Verkehrsträgern und unter Einbeziehung von Siedlungsverhalten, Stadt- und Infrastrukturentwicklungen, neuen Technologien und weiteren Einflussgrößen können zielgenaue intelligente Lösungen entwickelt werden. Zu unserem strategischen Ansatz gehört auch der intensive Austausch mit Öffentlichkeit und Wissenschaft.

Die Herausforderungen und Lösungsansätze besonders in Städten waren 2015 erneut zentrales Thema auf der Mobilitätsagenda von Öffentlichkeit und Wissenschaft. Basierend auf unserem Film „Urbane Mobilität 2030“ haben wir unsere strategische Sicht der Herausforderungen und Lösungsansätze zur urbanen Mobilität weiterentwickelt und zur Diskussion gestellt, zum Beispiel auf der CeBIT in Hannover im März oder der IAA in Frankfurt im September 2015.

Seit 2013 arbeitet Volkswagen gemeinsam mit 14 weiteren Unternehmen verschiedener Branchen am Sustainable Mobility Project 2.0, das der WBCSD (World Business Council for Sustainable Development) aufgelegt hat. Um die zukünftige urbane Mobilität nachhaltig zu gestalten, muss glaubwürdig festgelegt werden, was das ist und woran heutige und zukünftige Lösungen gemessen werden. Ein nach wissenschaftlichen Kriterien aufgestellter Katalog mit letztlich 19 Indikatoren wurden entwickelt und mit sechs Modellstädten weltweit erprobt. Städte erhalten damit ein Profil ihrer Nachhaltigkeit und die ebenfalls im Projekt entwickelte Lösungsdatenbank zeigt anschließend, welche Maßnahmen jeweils auf die Indikatoren einzahlen. Im dritten Projektjahr wurden Lösungsvorschläge für die Modellstädte entwickelt, die diese im Rahmen ihrer Mobilitätspläne umsetzen wollen. Damit unterstützen wir das Bemühen vieler Städte, zu einer nachhaltigeren Mobilität zu finden.

Anknüpfend an den übergreifenden Blickwinkel beim Film „Urbane Mobilität 2030“ oder beim WBCSD-Projekt gibt es eine Vielzahl von konkreten Projekten und Lösungen. Von besonderer Bedeutung ist dabei fast immer die Vernetzung mit dem Umfeld und der Infrastruktur. 

Forschungsprojekte

Einen Ausblick in die nahe Zukunft des automatisierten Parkens gibt „V-Charge“, ein EU-Forschungsprojekt, in dem sechs internationale Partner gemeinsam neue Technologien entwickeln. Automatisierung der Parkplatzsuche und Aufladen von Elektrofahrzeugen werden intelligent verknüpft. Das Fahrzeug sucht sich nicht nur selbstständig einen freien Parkplatz, es findet eine freie Parzelle mit Ladeinfrastruktur und lädt seine Batterie induktiv auf. Nach Abschluss des Ladevorgangs gibt es selbstständig den Ladeplatz für ein anderes E-Fahrzeug frei und sucht sich einen konventionellen Parkplatz. Knapper Parkraum wird effizienter genutzt.

Intelligente Mobilität beinhaltet auch die vernetzte Betrachtung von Energie- und Mobilitätssystem. Besonders im Fall der Elektrofahrzeuge stellt sich die Frage, wie sie möglichst vorteilhaft mit dem Stromnetz verbunden werden können. Die Intelligente Netzanbindung von Elektrofahrzeugen zur Erbringung von Systemdienstleistungen (INEES) ist ein in 2015 abgeschlossenes Leuchtturmprojekt der Bundesregierung (gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit). Im Forschungsprojekt INEES wurde gezeigt, dass es technisch möglich ist, kurzfristige Schwankungen der Frequenz im Stromnetz, die zu einem Abruf von Sekundärregelleistung führen, mit einem Pool von rückspeisefähigen Elektrofahrzeugen auszugleichen. Dazu wurde von den Projektpartnern Fraunhofer IWES, LichtBlick SE, SMA Solar Technology AG und Volkswagen AG ein Konzept zur Bereitstellung von Sekundärregelleistung erstellt, mit einem deutschen Übertragungsnetzbetreiber diskutiert und in einem einjährigen Flottenversuch demonstriert. 

Foto: Forschungsprojekt INEES mit 20 VW e-up
Die Volkswagen AG hat das Forschungsprojekt INEES mit 20 VW e-up! unterstützt. Stromverbrauch VW e-up! in kWh/100 km: kombiniert 11,7; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 0; Effizienzklasse: A+

Reduktion von Verkehrslärm

Immer mehr Menschen leben in Städten. Ganz gleich, ob dröhnender Güterverkehrszug, quietschende Straßenbahn, knatterndes Mofa oder brummender Pkw-Verkehr – Verkehrslärm beeinträchtigt die Lebensqualität. Volkswagen arbeitet intensiv daran, die Geräuschemissionen des Einzelfahrzeugs weiter zu reduzieren. Allerdings reicht es nicht aus, beispielsweise die Motoren von Pkws leiser zu machen. Häufig sind es nämlich nicht die Motorgeräusche, die unser Ohr erreichen, sondern Abrollgeräusche. Dies zeigt ein eigens von der Volkswagen Konzernforschung entwickeltes Tool zur Berechnung von Lärmimmissionen in Städten. Unser Ziel ist es, Maßnahmen am Fahrzeug und bei der Infrastruktur in ihren Wirkungen besser zu verstehen und Lösungen für die Eindämmung von Verkehrslärm zu entwickeln – idealerweise in Kooperation mit Städte- und Verkehrsplanern. 

Effizienzmodelle 2015

Marktdurchdringung der Effizienzmodelle

Grafik: Marktdurchdringung der Effizienzmodelle

Audi e-gas Tankkarte und Ökogas-Produktion

Fahrer des Audi A3 Sportback g-tron können mit der Audi e-gas Tankkarte nahezu CO2-neutral fahren: Audi erfasst die von den Kunden mit der Karte bezahlten und getankten Gasmengen. Über die Einspeisung eben dieser Menge von synthetisch erzeugtem Audi e-gas in das deutsche Erdgasnetz erfolgt die Ausbilanzierung der vertankten Mengen. Die dazu eingesetzte e-gas-Anlage ist weltweit die erste industrielle Power-to-Gas-Anlage am Netz, die aus Windstrom, CO2 und Wasser in einem chemischen Prozess synthetisches Methan erzeugt und so im bestehenden Erdgasnetz Ökostrom speichern kann. Mit einer erfolgreichen Testsequenz hat sich die Anlage 2015 für die Teilnahme am Regelenergiemarkt qualifiziert. Das Audi-e-gas-Projekt weist damit weit über die Automobilindustrie hinaus.

34. ŠKODA-Effizienzrennen

Věra und Jan Horníček waren das Gewinner-Team des 34. ŠKODA-Effizienzrennens in einem ŠKODA Citigo mit einem herausragenden Verbrauchsdurchschnittswert von 3 l Kraftstoff/100 km, was einem CO2-Ausstoß von 69,9 g CO2/km entspricht. An der fast schon traditionellen Kraftstoffersparnis-Veranstaltung nahmen in diesem Jahr 52 Teams teil. Start und Ziel der 314,5 km langen Route war in Mladá Boleslav/Kosmonosy. Der Standort der ŠKODA-Auto-Fabrik in Vrchlabí wurde als Zwischenstation genutzt. Zum Rennen waren ausschließlich ŠKODA-Fahrzeuge mit Benzin- oder Dieselmotor zugelassen.

Der neue Hybrid-Truck von Scania

Mobilitätslösungen

Das Geschäftsfeld der Mobilitätslösungen stellt einen der vier Eckpfeiler unserer neuen TOGETHER – Strategie 2025 dar. Zu den prominentesten Mobilitätsdienstleistungen zählt das Carsharing. In Hannover wird das Volkswagen Carsharing-Projekt „Quicar“ seit einigen Jahren von Volkswagen Financial Services betrieben. Ende 2015 standen an ca. 70 Mietstationen Golf BlueMotion 1.6 TDI für knapp 12.900 registrierte Nutzer zur Verfügung. Volkswagen Financial Services ist zudem im Carsharing engagiert im Rahmen der Beteiligung am Unternehmen „Greenwheels“. Diese Beteiligung besteht seit 2013 und zielt unter anderem auf die Weiterentwicklung des Geschäftsmodells. Im Ausblick auf das Berichtsjahr 2016 ist daher bereits zu erwähnen, dass „Greenwheels“ das Carsharing von „Quicar“ in Hannover im April 2016 übernommen hat. Für bisherige Nutzer ist ein kundenfreundlicher Übergang sichergestellt.

Der Konzern will in Zukunft in die Bereiche Carsharing, Robotaxis und Transport-on-Demand investieren. Die strategische Partnerschaft mit dem On-Demand-Mobilitätsunternehmen GETT gilt als Maßnahme zum Ausbau des Geschäftsfelds Mobilitätslösungen

Durch den rasant wachsenden Internethandel nehmen die Zahl der Auslieferungen von Paketen in Städten und damit verbunden der Verkehr stark zu. Wenn Paketzustellungen scheitern, weil keiner zu Hause ist, dann ist das für alle Beteiligten sowie die Umwelt negativ. Unser Ziel ist es daher, durch neue Logistikkonzepte Synergien zwischen Personen- und Gütertransport zu schaffen und unnötige Fahrten zu vermeiden. Ein Lösungsansatz ist das in Kooperation zwischen Audi und Konzernforschung entwickelte sogenannte Paketauto. Im Zeitalter von vernetzten Fahrzeugen wird der Kofferraum zur mobilen Lieferadresse, zu dem Logistikdienstleister einen schlüssellosen Zugang erhalten können. Mit Hilfe dieser temporären Zugangsberechtigung liegt dann das Paket nach Feierabend schon im Kofferraum. Unter dem Namen „Audi connect easy delivery“ testet die Audi AG die Lösung gemeinsam mit DHL Paket und Amazon in München und bereitet die Markteinführung vor, die zukünftig auch für Fahrzeuge aller Konzernmarken verfügbar werden soll.

Aktuelle und aussagekräftige Stau- und Parkplatzinformationen für Verkehrsteilnehmer sind eine zentrale Basis für intelligentes Verhalten. Mit der Vermeidung von Parksuchverkehr oder der richtigen Routenführung, was übrigens manchmal auch das Verbleiben im Autobahnstau statt der vermeintlich sinnvollen Umfahrung beinhaltet, können erhebliche verkehrliche Effekte erzielt werden. Die Marke Volkswagen hat hierzu ihr Car-Net-Angebot erweitert, welches aktuelle Stauwarnungen oder die Zahl freier Parkplätze in Parkhäusern im Zielgebiet umfasst.

Mobilitätsmanagement an Standorten

Intelligente Mobilität umfasst letztlich auch Lösungen für die eigenen Mitarbeiter an Standorten von Volkswagen aus dem sogenannten Mobilitätsmanagement. Hier geht es auch, aber nicht nur ums Automobil und um Parkplätze. Exemplarisch sind Aktionen zum Radfahren, das Angebot von Shuttlebussen, die Vermittlung von Job-Abos, die Bereitstellung von Fahrgemeinschaftsapps oder Parkplätze für Fahrgemeinschaften zu nennen.

Umweltbewusste Nutzung

Gleich welches Modell welcher Marke: Neben der Entwicklung effizienterer Fahrzeuge entscheidet die umweltbewusste Fahrweise darüber, wie sehr Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen ebenso wie Lärm- und Luftschadstoffemissionen im Verkehr sinken. Wir unterstützen unsere Kunden dabei durch verschiedene Angebote: 

  • Volkswagen und NABU bieten in Deutschland im Projekt „Umschalten – ganz einfach Sprit sparen“ unentgeltliche Spritspar-Trainings an, die in Zusammenarbeit mit lokalen NABU-Gruppen, Volkswagen Händlerbetrieben und einem professionellen Trainerteam der Volkswagen Driving Experience durchgeführt werden. 
  • Bei Volkswagen direkt lassen sich „Think Blue. Eco-Training.“-Kurse in Deutschland, Hongkong und Singapur buchen. 
  • Für Fahrer von Fuhrparkflotten bietet Volkswagen Financial Services gemeinsam mit der Deutschen Verkehrswacht sowie caremotion „Eco-Fahrtrainings“ an und
  • in Spritsparbroschüren als auch in den Betriebsanleitungen.

Kraftstoff sparen mit „Think Blue. Trainer.“

Der „Think Blue. Trainer.“ ist ein Fahrerassistenzprogramm, das während der Fahrt wichtige Informationen zum aktuellen Spritverbrauch gibt und so das umweltbewusste Fahren unterstützt. Er ist bereits im e-up! und in den up!-Modellen mit herkömmlichem Antrieb sowie im Polo und Passat im Einsatz. Schrittweise führen wir das Programm in weiteren Modellen ein. Darüber hinaus lässt sich der Funktionsumfang des „Think Blue. Trainer.“ durch die „Volkswagen Car-Net Think Blue. Trainer.“-App erweitern. Diese tauscht sich mit dem Fahrzeug aus und kann über das Infotainment-System bedient werden. Die App bietet unter anderem zusätzliche Motivation durch spielerische Trainingsaufgaben. Gefahrene Strecken werden automatisch abgelegt und können nach Fahrtende mit anderen Fahrten verglichen werden.

Scania Ecolution

Ecolution von Scania ist ein Komplettprogramm, um den Kraftstoffverbrauch und die Emissionen und damit verknüpft die Betriebskosten für Transportunternehmen zu reduzieren.

Scania Fuel Masters

Scania Fuel Masters ist eine neue interaktive Wettbewerbsseite, die im Oktober 2015 von Scania eingeführt wurde. Sie ermöglicht es Fahrern, ihre kraftstoffeffizientesten Fahrten mit Hilfe ihrer Mobiltelefone miteinander zu vergleichen.

Produktkommunikation

Flankierend zur Entwicklung stetig verbrauchsärmerer neuer Modelle bietet der Volkswagen Konzern eine breite Palette von Angeboten für eine umweltbewusste Mobilität. In der Produktkommunikation zeichnen wir besonders effiziente Fahrzeuge und Technologien mit geringen CO2-Emissionen über sogenannte Effizienzmarken aus und informieren über den ökologischen Fortschritt neuer Modelle gegenüber den Vorgängermodellen mittels Umweltbilanzen und -prädikaten.

Die Marke Volkswagen verankert ihre „Think Blue.“-Strategie zur Steigerung der ökologischen Nachhaltigkeit schrittweise in weiteren Geschäftsfeldern. Das Ziel: Bis 2020 sollen die CO2-Emissionen im Händlernetz um 25 % sinken – dies ist auch ein Beitrag zur Senkung der Betriebskosten. Um dies zu erreichen, setzen wir auf ein freiwilliges Beratungsangebot, den Ökoeffizienz-Service für die 1.200 Volkswagen Autohäuser.

Auch Porsche hat eine Nachhaltigkeitsinitiative zur Unterstützung der Händler gestartet, um die Energieeffizienz der bestehenden Porsche-Zentren zu verbessern und neue Zentren so effizient wie möglich aufzubauen. 

Carsharing

2013 beteiligte sich Volkswagen Financial Services gemeinsam mit dem Partner Pon Holdings B.V. am niederländischen Carsharing-Marktführer Collect Car B.V., besser bekannt als „Greenwheels“. „Greenwheels“ ist mit rund 2.000 Fahrzeugen der führende Carsharing-Dienstleister in den Niederlanden.

Die Volkswagen New Mobility Services Investment Company China (VW NMS), eine 100%ige Tochter der Volkswagen Financial Services AG, etablierte 2014 mit VRent ein bisher einzigartiges Corporate-Carsharing-Modell für Unternehmen und deren Mitarbeiter. Mit diesem für China völlig neuen Konzept wird dem Kunden der unkomplizierte, flexible und direkte Zugang zu einer umfangreichen Fahrzeugflotte diverser Kategorien ermöglicht. Der Roll-out fand 2015 statt. 

Audi Mobilitätslösungen

Auch Audi bietet Mobilitätsdienstleistungen an. Audi shared fleet ist ein Angebot für Unternehmen, das zum Beispiel den Firmenfuhrpark öffnet zur privaten Nutzung durch die Mitarbeiter. Unrentable Standzeiten werden reduziert durch die private Nutzungsmöglichkeit, wann immer die Fahrzeuge nicht dienstlich benötigt werden. Audi select beinhaltet die Möglichkeit, ein, zwei oder drei Wunschfahrzeuge aus einem Premiumpool attraktiv ausgestatteter, junger Gebrauchtfahrzeuge für eine Laufzeit von sechs oder zwölf Monaten auszuwählen. Audi on demand ist ein Angebot in den USA, bei dem Kunden sich Premiumfahrzeuge direkt nach Hause bestellen können. 

Recycling

Recycling leistet einen wesentlichen Beitrag, um die Wirkung unserer Produkte auf die Umwelt zu verringern und Ressourcen zu schonen. Dabei geht es nicht nur um die Verwertung von Fahrzeugen am Ende der Lebensdauer – vielmehr beachten wir bereits bei der Entwicklung neuer Fahrzeuge die Recyclingfähigkeit der benötigten Werkstoffe, die Verwendung von qualitativ hochwertigem Recyclingmaterial und die Vermeidung von Schadstoffen. Aspekte der Nutzungsphase beziehen wir dabei mit ein, etwa die Aufbereitung und Entsorgung von Betriebsflüssigkeiten oder Verschleißteilen.

Volkswagen arbeitet zudem unablässig an der Neu- und Weiterentwicklung von Recyclingmethoden, -verfahren und -technologien. Mit VW-SiCon haben wir ein mehrfach ausgezeichnetes Verfahren entwickelt, mit dem Altfahrzeuge zu 85 % recycelt und zu 95 % verwertet werden können. Dies entspricht den gesetzlichen Vorgaben, die seit Beginn des Berichtsjahres in der EU gelten. Moderne Technologien für das Recycling von Bauteilen aus Elektrofahrzeugen entwickeln wir mit unseren Partnern bei den Forschungsprojekten LithoRec (Recycling von Lithium-Ionen-Batterien) und ElmoRel (Elektrofahrzeugrecycling-Schlüsselkomponente Leistungselektronik).

Darüber hinaus hat Audi ein Pilotprojekt zur Weiterverwendung von Traktionsbatterien aus e-tron-Modellen vorgestellt. Damit kann die Nutzungsphase von Lithium-Ionen-Batterien erheblich verlängert und somit eine deutlich bessere Umweltbilanz und Wirtschaftlichkeit von Fahrzeugen mit E-Antrieb erreicht werden. Außerdem leisten die in der zweiten Lebensphase als stationäre Speicher eingesetzten Akkus einen wichtigen Beitrag zur Energiewende.

Nicht zuletzt ist hier das Original-Austausch-Teile-Programm etwa der Marke Volkswagen Pkw zu nennen: Durch unsere industrielle Aufbereitung entstehen hochwertige Austauschteile, die Ressourcen schonen und bei gleicher Qualität, Funktionalität und Garantie durchschnittlich 40 % preisgünstiger sind als die entsprechenden Neuteile. 

MAN Truck & Bus 

MAN Truck & Bus bereitet Altteile professionell auf und bietet sie unter der Marke MAN Original Teile® ecoline für die Fahrzeuginstandsetzung an. Das schont Ressourcen, spart Energie und senkt die Kosten um durchschnittlich 30 %. Wir bieten zudem unseren Kunden im Großteil Europas ein umfangreiches Portfolio an Tausch- und Ersatzteilen an.