Volkswagen
Argentina

Foto: Werk in Pacheco

2015 war ein sehr schwieriges Jahr für Argentinien – vor allem für die Automobilbranche. Deshalb hatte Volkswagen Argentinien es sich zum Ziel gesetzt, die sozialen Projekte und insbesondere den Einsatz der freiwilligen Helfer für Schul- und Hortkinder aufrechtzuerhalten. Sämtliche Bildungsprojekte von der Grundschule bis zur Universität konnten fortgesetzt werden. Einer der Höhepunkte im Bildungsbereich ist das Ferdinand-Porsche-Institut, das im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft zwischen Volkswagen Argentinien und der Nationalen Technischen Universität eingerichtet werden konnte und zwei Studiengänge mit Fachrichtung Automobilbranche anbietet.

Highlights des Jahres

"Sehtests und Brillen für Tausende Grundschulkinder in der Gemeinde Tigre."

VW Gol (nicht in Europa erhältlich)

Nachhaltige
Mobilität

Alle Fahrzeuge, die wir in Argentinien verkaufen, erfüllen die Auflagen der argentinischen Regierung und werden so konzipiert, dass sie unter den Nutzungsbedingungen im Land eine optimale Leistung erbringen. Für den Verkauf von Autos stellt das argentinische Industrieministerium eine spezielle Lizenz für die Modellkonfiguration aus. Die Abgasnormen Euro 4 und Euro 5 gelten ab 2016 für alle Neufahrzeuge und ab 2017 für alle Fahrzeuge. Bei der Entwicklung unserer Modelle legen wir höchsten Wert auf eine optimale Kraftstoffeffizienz, die den Vorgaben der Abgasnormen entspricht. Auch die Senkung der CO2-Emissionen steht bei Volkswagen an oberster Stelle. Das Unternehmen sucht deshalb ständig nach Möglichkeiten, den Verbrauch und das Gewicht seiner Autos zu verringern.

Aktuell arbeiten wir in Argentinien noch nicht an der Entwicklung von Elektrofahrzeugen – hauptsächlich deshalb, weil das Land derzeit über keine entsprechende Infrastruktur für die Stromversorgung solcher Fahrzeuge verfügt.

VW Amarok 3,0l TDI SCR BMT – Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 8,6 / außerorts 7,3 / kombiniert 7,8; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 204-203, Effizienzklasse: D

Das Ferdinand-
Porsche-Institut

Bildung für die Zukunft: Volkswagen unterstützt die Universidad Tecnológica Nacional in Buenos Aires bei der Ausbildung von Ingenieuren für die Automobilbranche. Am Ferdinand-Porsche-Institut (FPI) in Pacheco, das von Volkswagen gegründet wurde und der Universität angegliedert ist, können Studentinnen und Studenten zwei spezielle Studiengänge in den Bereichen Maschinenbau und Technologie absolvieren. Dieses Studienangebot ist in Argentinien einzigartig. 437 Studenten sind am FPI immatrikuliert – 242 studieren „Maschinenbau, Studienrichtung Fahrzeugtechnik“, 195 Studierende haben sich im Studiengang „Technisches Management in der Automobilbranche“ eingeschrieben.

Besser
sehen

Im Rahmen eines 2008 ins Leben gerufenen Projektes spendet Volkswagen Ausrüstung zur Messung der Sehstärke von Grundschulkindern. So stellt Volkswagen beispielsweise ein Fahrzeug bereit, mit dem das medizinische Personal der Gemeinden zu den Grundschulen gelangen kann. Im Jahr 2015 wurden mehr als 5.000 Schülerinnen und Schüler in 54 Schulen untersucht. Über 1.000 Brillen wurden von Volkswagen finanziert und an die Kinder ausgegeben. Seit Projektstart im Jahr 2008 konnte über 9.000 Kindern mit Sehbeeinträchtigung geholfen werden.

Dialog mit den Stakeholdern

In Argentinien pflegen wir einen intensiven Austausch mit unseren Zulieferern, Händlern, Mitarbeitern und NGOs. Zu den Höhepunkten dieses Stakeholderdialogs gehörte ein Workshop mit 60 Zulieferern zum Thema Nachhaltigkeit.

Auszeichnungen

Platz 7 im argentinischen Prestige-Ranking

Platz 12 im CEO-Ranking