Gesellschaftliche Verantwortung

Der Volkswagen Konzern engagiert sich auch für die Menschen jenseits der Werkstore. Neben der Förderung von Zukunfts-, Bildungs- und Sozialprojekten verstehen wir uns als wirtschaftlicher Impulsgeber, der vor Ort zu Strukturentwicklung und Chancengleichheit beiträgt. Im Berichtsjahr haben wir uns weltweit in rund 200 Projekten zur Verbesserung von wirtschaftlichen und sozialen Strukturen engagiert. Dabei legen wir besonderes Augenmerk auf die Kontinuität und die Nachhaltigkeit unserer Tätigkeit. Von unserem Handeln sollen Mitarbeiter wie Aktionäre, Anwohner wie Kunden profitieren. Zusätzlich stehen wir auch Opfern von Naturkatastrophen mit rascher Hilfe zur Seite und fördern den ehrenamtlichen Einsatz unserer Mitarbeiter. Mit unserem Engagement und der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Akteuren bekennen wir uns zu den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen.

Wir folgen bei unserem Engagement klaren Grundsätzen:

  • Das Projektmanagement erfolgt vor Ort in der Verantwortung der dort tätigen Einheiten.
  • Sie entstehen in einem engen Stakeholderdialog mit den örtlichen Akteuren, die in die Umsetzung eingebunden sind. 
  • Sie sind Ausdruck der Vielfalt im Konzern sowie in der gesellschaftlichen Umgebung, in der die Projekte durchgeführt werden. 
  • Sie stehen in Übereinstimmung mit den Konzerngrundsätzen und adressieren zugleich ein spezifisches lokales oder regionales Thema. 

Engagement vor Ort

Starke Standorte brauchen starke Regionen. Denn ein zukunftsfähiges und lebenswertes Umfeld stärkt das Profil im Wettbewerb um Fachkräfte und fördert unsere Attraktivität als Arbeitgeber. Mit diesem Ziel unterstützt die Volkswagen AG regionale Wachstumsinitiativen, die sich mit den Themen Bildung, Gesundheit, Freizeit, Energie und Mobilität beschäftigen. Ergänzt wird diese Unterstützung durch vielfältige Maßnahmen zur Wirtschaftsförderung.

Exemplarisch dafür steht am Konzernsitz die Wolfsburg AG, eine Public-private-Partnership mit der Stadt Wolfsburg, die zukunftsweisende Lösungen für Fragen der Beschäftigung und Lebensqualität entwickelt und umsetzt. Von den Erfahrungen in der Struktur- und Standortentwicklung profitiert die gesamte Region. Denn die Wolfsburg AG arbeitet eng mit der Allianz für die Region GmbH zusammen, der die Städte Wolfsburg, Braunschweig und Salzgitter, die angrenzenden Landkreise sowie Vertreter der regionalen Wirtschaft angehören.

Mit neuen Ausstellungen zur intelligenten Mobilität und zum bidirektionalen Laden wurde im Berichtsjahr die e-Mobility-Station, eine Tankstelle der Zukunft“, gemeinsam mit der Wolfsburg AG überarbeitet. Gezeigt wird außerdem, wie die Elektromobilität der Zukunft und die regenerative Energiegewinnung aussehen können. Die Angebote setzen auf aktives Erleben und Entdecken der verschiedenen Themenkomplexe rund um e-Mobility und zeigen dies anhand ausgewählter Exponate. 

Foto: Elektroauto VW e-Golf
VW e-Golf – Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 12,7; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 0; Effizienzklasse: A+

Schulische Bildungsinitiativen

Im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative mit der Allianz für die Region GmbH wurde ein nahezu flächendeckendes, schulformübergreifendes Modulprogramm zur Berufsorientierung ab der 8. Klasse eingeführt. Es ermöglicht den Jugendlichen der Region, eine Berufswahl zu treffen, die ihren Interessen und Fähigkeiten entspricht, und senkt die Zahl von Ausbildungsabbrüchen.

Ein weiteres Projekt ist die von Unternehmen und Stadt gegründete offene Grund- und Gesamtschule „Neue Schule Wolfsburg". Sie wird von fünf inhaltlichen Schwerpunkten geprägt: Internationalität, Naturwissenschaften und Technik, Wirtschaft, Kunst und Kultur sowie Begabungsförderung. Im Schuljahr 2015/2016 lernten hier 776 Schüler – erstmals auch in der Oberstufe. Niedersachsenweit ist sie die einzige allgemeinbildende Schule, an der das Abitur im Unterrichtsfach „Technik/Mechatronik“ abgelegt werden kann.

Ein bundesweit einmaliges Modellprojekt für begabte Kinder und Jugendliche startete zum Schuljahr 2014/2015 in Ingolstadt mit Unterstützung von Audi. Ziel des Kooperationsprojektes der Bayerischen Staatsregierung, der Stadt Ingolstadt, der Roland Berger Stiftung und der AUDI AG ist es, begabten, lernwilligen und engagierten Kindern und Jugendlichen mit schwierigen Startbedingungen den Weg zum Abitur zu ermöglichen. Nach dem Motto „Kein Talent verlieren“ wird hier für jedes Kind ein individueller Förderplan erstellt, der auf seine Talente und Bedürfnisse ausgerichtet ist. Im Schuljahr 2015/2016 besuchten 60 Schüler Vorläuferklassen an einer Grund- und einer Hauptschule in Ingolstadt.

Auch international fördern wir junge Menschen bei ihrer Entwicklung. Das gilt zum Beispiel für die Volkswagen Group South Africa. In den letzten drei Schuljahren übernimmt das Unternehmen die Schulgebühren, um Kindern von Mitarbeitern den Besuch von Qualitätsschulen zu ermöglichen. Hier haben wir in den vergangenen vier Jahren 34 Schüler mit 280.000 € unterstützt. Von ihnen besuchen inzwischen 13 eine Universität. 

Plant-for-the-Planet

Die Initiative „Plant-for-the-Planet“ verfolgt die Idee, durch das Pflanzen von Bäumen den CO2-Gehalt in der Atmosphäre zu reduzieren. Bis 2020 sollen dafür rund 1.000 Mrd. Bäume gepflanzt werden. Auf Initiative des Betriebsrats unterstützt Volkswagen das durch die deutsche UNESCO-Kommission ausgezeichnete Projekt. Teil des Programms sind Akademien für Kinder und Jugendliche, bei denen sie Wichtiges über den Klimawandel und globale Gerechtigkeit erfahren können und die Möglichkeit erhalten, an einer Baumpflanzaktion teilzunehmen. Bereits an fast allen deutschen Volkswagen Standorten fanden solche Akademien und Baumpflanzaktionen statt und werden weitergeführt. 

Koordinationsstelle Flüchtlingshilfe

Die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen ist eine große gesamtgesellschaftliche Aufgabe, an der sich Volkswagen und seine Mitarbeiter mit Engagement beteiligen. Aus diesem Grunde wurde eine beim Konzernvorstand für Personal und Organisation angesiedelte Koordinationsstelle geschaffen. Sie trägt die vielfältigen Aktivitäten der Marken und Gesellschaften, der Mitarbeiter und Belegschaftsvertreter rund um die Standorte des Volkswagen Konzerns zusammen und steuert zentrale gemeinsame Programme. Hierzu gehören die Informationsplattform und Ehrenamtsbörse (www.vwag-hilft.de), bundesweite Fahrzeugleihgaben und Sachspenden ebenso wie Bildungsbausteine des internen Bildungsträgers Group Academy rund um Sprache, Integration und Berufsorientierung. 

Volkswagen pro Ehrenamt

Ehrenamt ist Ehrensache bei Volkswagen. Durch die im Personalwesen verankerte Geschäftsstelle Volkswagen pro Ehrenamt werden ehrenamtliche Aktivitäten gebündelt und gezielt unterstützt. Viele der Mitarbeiter bei Volkswagen sind mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz auch Botschafter für unsere Konzernwerte. Seit 2007 wurden bereits mehr als 2.200 Interessenten über eine Ehrenamtsbörse in passende Aufgaben vermittelt. Mitarbeiter, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich engagieren wollen, können sich bei pro Ehrenamt melden. Mit Hilfe einer Datenbank kann dort ein passendes Projekt ausgesucht werden, das der Mitarbeiter zukünftig unterstützen möchte. So können auch andere Mitarbeiter durch das Aufzeigen von positiven Beispielen angeregt werden, sich ehrenamtlich zu engagieren.

Durch ehrenamtlichen Einsatz werden Schlüsselkompetenzen, besonders Fach- und Sozialkompetenzen, und der Teamzusammenhalt gestärkt. Damit gehört das Programm selbstverständlich zur Potenzial- und Personalentwicklung.

Eine besondere Form der Anerkennung erhielten im Berichtsjahr 15 aktive und ehemalige Mitarbeiter von Volkswagen, die sich zum Beispiel bei dem Deutschen Roten Kreuz, dem Malteser Hilfsdienst, dem Frauenhaus Wolfsburg oder in der Jugendarbeit engagieren. Sie waren mit 4.500 anderen ehrenamtlich tätigen Menschen zu Gast bei Bundespräsident Joachim Gauck im Schloss Bellevue und wurden damit von ihm für ihr ehrenamtliches Engagement gewürdigt. 

Foto: Ehrenamtliche zu Gast beim Bundespräsidenten

Senior-Experten-Einsatz

Für Mitarbeiter, die für die Zeit nach ihrer aktiven Laufbahn eine neue Herausforderung suchen, bieten wir über den konzerninternen Senior-Experten-Einsatz die Möglichkeit, regional oder weltweit aktiv zu werden – als Know-how-Träger innerhalb des Unternehmens oder ehrenamtlicher Unterstützer in externen Organisationen. In 2015 haben rund 250 Senior-Experten in Projekten ihrer Wahl ihr gesammeltes Fachwissen einbringen können und einen wertvollen Erfahrungsaustausch zwischen Jung und Alt gefördert. 57 Fachabteilungen und mehr als 20 Volkswagen Standorte weltweit haben im Berichtsjahr bereits davon profitiert. Der daraus resultierende Wissenstransfer ist ein wesentlicher Baustein für die Personalpolitik und spiegelt die Verbundenheit mit dem Unternehmen wider. 

Aktionswoche Bürgerschaftliches Engagement

Als Mitglied und Kooperationspartner des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE) hat Volkswagen pro Ehrenamt im DRIVE Volkswagen Group Forum in Berlin die elfte bundesweite Aktionswoche eröffnet. Für das Bürgerfest des Bundespräsidenten hat Volkswagen pro Ehrenamt 15 Mitarbeiter ausgewählt, die persönlich eingeladen wurden. Die Mitarbeiter repräsentierten für alle deutschen Standorte das große Engagement der Volkswagen Belegschaft. 

Foto: Foto: Auszubildene helfen im Erstaufnahmelager

Flüchtlingshilfe

Auch im Rahmen der Hilfe für Flüchtlinge ist Volkswagen pro Ehrenamt aktiv. Es finden zahlreiche Aktionen zur Flüchtlingshilfe in den Regionen der Volkswagen Standorte statt, die tatkräftig durch Volkswagen AG Mitarbeiter unterstützt werden. Zum Beispiel engagieren sich Auszubildende ehrenamtlich im Erstaufnahmelager für Flüchtlinge in Ehra-Lessien. In der Kleiderkammer müssen gespendete Kleidung und Schuhe nach Größe und Zustand sortiert werden. Aber auch bei der Essensausgabe sind Auszubildende von Volkswagen im Einsatz. Neben der Vorbereitung der Speisen muss das Geschirrspülen für die über 1.000 Flüchtlinge erledigt werden. Für die Hilfsaktion haben sich die Auszubildenden freiwillig gemeldet. Im Umfeld der Volkswagen Standorte werden Mitarbeiter und Organisationen, die in der Flüchtlingshilfe aktiv sind, durch ein spezielles Fahrzeugprogramm in Mobilitätsthemen unterstützt. 

Produkte aus fairem Handel

Wir unterstützen auf Initiative des Gesamtbetriebsrats bereits seit 1999 den Verkauf von Produkten mit dem „TransFair“-Siegel über die Service Factory Gastronomie und Hotellerie in unseren Betriebsrestaurants. Damit hilft die Volkswagen AG den Produzenten in Entwicklungsländern, eine menschenwürdige Existenz aufzubauen. Im Jahr 2015 stieg unser Jahresverbrauch von fair gehandeltem Kaffee um 32 % auf 79 Tonnen. Seit Ende 2014 wird in der Volkswagen Gastronomie außerdem mit drei fair gehandelten Reissorten gekocht. Insgesamt haben unsere gastronomischen Einrichtungen im Jahr 2015 14 Tonnen fair gehandelten Reis verbraucht. 

Spenden des Unternehmens

Die Sponsoring- und Spendenengagements des Volkswagen Konzerns sind wichtige Maßnahmen, mit denen wir unsere gesellschaftliche Verantwortung unterstreichen. Weltweit unterstützen wir zahlreiche Organisationen und Veranstaltungen. Die dafür gültigen Grundprinzipien bei der Vergabe von Spenden und Sponsoring sind in unseren konzernweit geltenden Verhaltensgrundsätzen geregelt. Danach gewähren wir Geld- und Sachspenden für Aktivitäten und Projekte mit den Schwerpunkten Wissenschaft und Bildung, Kultur und Sport sowie soziale Anliegen. Sie werden nur an Einrichtungen vergeben, die als gemeinnützig anerkannt oder durch besondere Regelungen zur Annahme von Spenden befugt sind. An Parteien, parteinahe Stiftungen und Personen aus der Politik spendet Volkswagen nicht. Insgesamt spendete die Volkswagen AG im Berichtsjahr 60,4 Mio. €.

Im vergangenen Jahr hat die Marke Volkswagen Pkw wieder den RTL-Spendenmarathon mit 250.000 € unterstützt. Seit 20 Jahren setzt sich die gemeinnützige „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern“ in Deutschland und auch international für benachteiligte Kinder und Jugendliche ein. Zusätzlich wurden unter allen Spendern zwei Volkswagen Golf GTE sowie ein Passat Variant GTE verlost. Der Erlös des RTL-Spendenmarathons kommt unmittelbar der Schaffung von Lebensperspektiven, dem Kampf gegen Kinderarmut und der Soforthilfe bei humanitären Katastrophen zugute. Dazu gehören beispielsweise bessere Bildungs- und Therapiemöglichkeiten für Flüchtlingskinder in Deutschland, die Integration und Chancengleichheit von sozial benachteiligten Kindern durch Sprachförderung oder der Bau von Klassenräumen für Slum-Kinder in Argentinien.

Mit einer Spende in Höhe von 200.000 € hat der Volkswagen Konzern 2015 den Hilfseinsatz des Deutschen Roten Kreuzes nach den schweren Erdbeben in Nepal unterstützt. Mit dem Geld wurde den Einwohnern des Berglands geholfen, die in vollständig zerstörten Gebieten in Zeltkolonien oder auf der Straße leben mussten. Die Volkswagen AG und das Deutsche Rote Kreuz verbindet seit 2014 eine strategische Partnerschaft, die sich unter anderem für einen zukunftsfähigen Rettungsdienst in Deutschland und innovative Lernmodelle in der Erste-Hilfe-Ausbildung starkmacht. Zu den Kooperationsthemen gehören besonders die Stärkung des Ehrenamts und Katastrophenschutz. 

Foto: Rotes Kreuz bei der Arbeit

Spenden der Belegschaft

Seit Jahrzehnten übernimmt die Volkswagen Belegschaft soziale Verantwortung für Bedürftige: Allein die Mitarbeiter der Volkswagen AG haben 2015 mehr als 1,6 Mio. € gespendet. Mit der Belegschaftsspende unterstützen Mitarbeiter und Unternehmen benachteiligte Menschen an den Standorten der Volkswagen AG. Ein Beispiel dafür ist die Spende in Höhe von 25.000 € am Standort Wolfsburg für den gemeinnützigen Verein „Wolfsburg hilft“ im Kampf gegen Leukämie. Durch die Unterstützung der Projekte, welche die Situation von Menschen oder ihre Lebensqualität verbessern, kann die Zukunft der Projektteilnehmer langfristig gesichert werden. Ziel ist es, benachteiligten Menschen zu helfen und das soziale Miteinander zu stärken.

Das Projekt „Eine Stunde für die Zukunft“, in dem Mitarbeiter von Volkswagen und Audi zugunsten von Straßenkindern in Not auf einen Stundenlohn verzichten, hilft vielen Menschen. Seit Sommer 2003 ist außerdem die Sammlung von Restcents Teil der Initiative: Die Beschäftigten von nationalen und internationalen Volkswagen Gesellschaften spenden monatlich die Cents, die auf der Gehaltsabrechnung hinter dem Komma stehen, an "Eine Stunde für die Zukunft".

Foto: Belegschaftsspende für Straßenkinder

Die Volkswagen Belegschaftsstiftung

Die Volkswagen Belegschaftsstiftung wurde 2011 als gemeinnützige Stiftung durch den Stifter, die Volkswagen AG, ins Leben gerufen. Zweck der Stiftung sind die Förderung der Aus-, Fort- und Berufsbildung sowie Erziehung und Jugendhilfe, insbesondere durch Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen – unabhängig von deren Herkunft, Abstammung und Religion. Die Stiftung konzentriert ihre Tätigkeit auf das Umfeld der weltweiten Standorte des Volkswagen Konzerns. Zur Umsetzung der Projekte kooperiert sie mit dem Kinderhilfswerk „terre des hommes“. Seit 2011 hat die Volkswagen Belegschaftsstiftung 13 Projekte im In- und Ausland ins Leben gerufen beziehungsweise gefördert.

Beispielsweise wird unter dem Motto „Perspektivwechsel“ 20 jungen Menschen in Zwickau eine Ausbildung in den Bereichen Logistik oder als Maschinen- und Anlagenführer ermöglicht. Die Volkswagen Belegschaftsstiftung, der Verein „Gemeinsam Ziele Erreichen“ und neun Unternehmen aus Sachsen setzen sich gemeinsam dafür ein, benachteiligten Jugendlichen den Start ins Berufsleben mit einer fundierten Ausbildung zu erleichtern und somit einem dauerhaften Ausschluss aus dem Arbeitsmarkt entgegenzuwirken.

Aktuell unterstützt die Volkswagen Belegschaftsstiftung zwei Projekte der Stadt Wolfsburg für die Integration der in Wolfsburg lebenden Flüchtlinge. Beide Projekte sind für Flüchtlingskinder im Alter von elf bis 14 Jahren vorgesehen. Das Projekt „Alphabetisierungsgruppen“ bietet Sprachlernförderkurse unter Einbeziehung der Eltern an. Um den Kindern den Einstieg in den Regelunterricht der Schulzentren zu erleichtern, ermöglicht die Stadt Wolfsburg mit dem Projekt „Step by Step“ den Flüchtlingskindern ein dreimonatiges intensives Integrationsprogramm. 

Freiwillige Projekte

Die freiwilligen Projekte, die der Volkswagen Konzern weltweit initiiert oder an denen er mit eigenen Ressourcen teilnimmt, wurden im Berichtsjahr erstmals anhand eines eigens dafür entwickelten Kriterienkatalogs erfasst und rubriziert. Die thematische und geografische Vielfalt der Projekte in den 12 Marken, in den Gesellschaften und Regionen der Volkswagen Gruppe ist beeindruckend. Es war dabei nicht zu erwarten, dass die Projektbeschreibungen von Beginn an die gleiche Qualität aufweisen. Bisweilen verbirgt sich hinter einzelnen Projekttiteln auch eine größere Anzahl weiterer Einzelprojekte, die dann auf den Markenportalen noch detailliert dargestellt werden. Wir sind überzeugt, dass die Aussagekraft der Projektbeschreibungen in den kommenden Jahren zunehmen wird.