Logo: Volkswagen Nutzfahrzeuge

Zuverlässigkeit, Wirtschaftlichkeit und Partnerschaftlichkeit

Foto: VW Amarok 3,0l TDI und VW T6 Multivan KR/LR 2,0l TDI
VW Amarok 3,0l TDI SCR BMT – Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 8,6 / außerorts 7,3 / kombiniert 7,8; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 204-203, Effizienzklasse: D

VW T6 Multivan KR/LR 2,0l TDI/TSI SCR/BMT/4MOTION – Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 12,4-6,4 / außerorts 7,9-5,1 / kombiniert 9,4-5,7; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 216-149; Effizienzklasse: D-A

Globale Herausforderungen stellen stetig wachsende Probleme für unsere Gesellschaft und unsere Umwelt dar. Gleichzeitig verändern sich gesetzliche Rahmenbedingungen. Unternehmen bekommen diesen Wandel deutlich zu spüren: Stakeholder erwarten Lösungsansätze von Unternehmen. Wir als Volkswagen Nutzfahrzeuge stellen uns diesen Herausforderungen. Wir wollen aktiv unseren Beitrag dazu leisten, zukünftigen Generationen eine intakte Grundlage zum Leben und Arbeiten zu übergeben, und gleichzeitig unsere eigene Zukunftsfähigkeit sicherstellen.

Das Ziel des Volkswagen Konzerns ist es, ein weltweit führender Anbieter nachhaltiger Mobilität zu sein. Dieses ambitionierte Ziel kann nur erreicht werden, wenn alle Marken engagiert zusammenarbeiten. Mit unseren Fahrzeugen und Dienstleistungen bieten wir im Konzern als einzige Marke maßgeschneiderte Transport- und Beförderungslösungen im Bereich leichte Nutzfahrzeuge an. Mit unserer Vision, die weltweit besten Transportlösungen für unsere Kunden zu bieten, ist es unsere Verantwortung, den Konzern bestmöglich bei der Zielerreichung zu unterstützen. Dabei wollen wir unsere Schwerpunkte auf den Umgang mit den globalen Herausforderungen „Urbanisierung“ und „Klimawandel“ legen. In diesen Bereichen ist unser Mehrwert für unsere Kunden, die Gesellschaft und die Umwelt am größten.

Nachhaltigkeit ist bei der Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge auf höchster Ebene angesiedelt. Der Markenvorstand tagt zweimal jährlich zu der Ausrichtung und den Themen der Corporate Responsibility. Alle Geschäftsbereiche, von der Beschaffung über das Personal bis zur Produktion und Logistik, arbeiten in einem regelmäßig tagenden Steuerkreis an gemeinsamen, verbindlichen Zielen, um Corporate Responsibility als Entscheidungsrahmen für Prozesse und Projekte zu verankern.

Highlights des Jahres

„Neue Maßstäbe beim Kraftstoffverbrauch – bis zu 15 % weniger bei den Modellen Caddy 4 und T6“

VW T6 California Beach / Ocean/Coast 2,0l TDI/TSI – Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 12,6-6,8 / außerorts 8,1-5,6 / kombiniert 9,6-6,2; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 219-163; Effizienzklasse: D-A

Laufende CO2-Reduzierung: aktuell für Caddy und T6 umgesetzt

Volkswagen hat es sich zum Ziel gesetzt, bei jedem neuen Modell den Kraftstoffverbrauch um 10 bis 15 % gegenüber dem Vorgänger zu reduzieren. Volkswagen Nutzfahrzeuge hat dieses Ziel aufgegriffen und für die Modelle Caddy 4 und T6 mit Einführung der neuen Motoren Maßstäbe gesetzt. Beim Caddy konnte der Verbrauch um bis zu 30g CO2/km beziehungsweise um bis zu 15 % gegenüber dem Vorgänger reduziert werden.

Im Angebot befindet sich hierzu unter anderem auch der 3-Zylinder-TSI sowie der mit Erdgas angetriebene Caddy TGI. Beim T6 reduzierte sich der Verbrauch um durchschnittlich 15 %. Die BlueMotion Technology und damit auch das Start-Stopp-System sind serienmäßig in den Fahrzeugen verbaut.

„Think Blue. Factory.“: historische Bestmarke beim Energieverbrauch

Volkswagen Nutzfahrzeuge verzeichnete 2015 am Standort Hannover den niedrigsten Energieverbrauch der vergangenen zehn Jahre – und das bei einem gestiegenen Produktionsvolumen. Die jährliche Einsparung entspricht dem jährlichen Durchschnittsenergieverbrauch von 12.000 Haushalten. In diesem Zusammenhang konnten die CO2-Emissionen um 25 % gesenkt werden. Selbst „witterungsbereinigt“, also unter Herausrechnen wetterbedingter Vorteile wie milder Winter, erreichte der Standort Hannover 2014 den geringsten Energieverbrauch der vergangenen zehn Jahre.

Wichtige Maßnahmen, die zu diesen Erfolgen des Umweltprogramms „Think Blue. Factory.“ beigetragen haben, waren unter anderem:

  • Verbesserungen der Energieeffizienz der Produktionsanlagen,
  • energetische Modernisierungen der Lüftungstechnik,
  • das konsequente Abschalten von Produktions- und Infrastrukturanlagen in produktionsfreien Zeiten.

Der „BulliGarten“ von Volkswagen Nutzfahrzeuge

Volkswagen Nutzfahrzeuge bietet seit Anfang 2015 am Standort Hannover eine Kinderbetreuungseinrichtung in Werksnähe an. VWN ermöglicht so als attraktiver Top-Arbeitgeber die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Der „BulliGarten“ richtet sich an VWN-Mitarbeiter-Kinder und Kinder aus dem Stadtgebiet. Insgesamt stehen 64 Plätze für VWN-Mitarbeiter-Kinder zur Verfügung. Dabei handelt es sich um 39 Krippenplätze für 0–3-Jährige und 25 altersübergreifende Kindergartenplätze für Kinder bis sechs Jahre. Außerdem gibt es im „BulliGarten“ 30 öffentliche Krippenplätze der Stadt Hannover.

Die Betreuungseinrichtung hat von 5.30 bis 18.30 Uhr geöffnet. Diese frühe Öffnungszeit ist außergewöhnlich und ermöglicht eine Betreuung von Kindern in der Zeit der Frühschicht. Darüber hinaus zeichnet sich der „BulliGarten“ durch seinen individuellen Charakter aus und ist nach ausgesuchten pädagogischen Richtlinien konzipiert. So stellen unter anderem das Bewegungskonzept nach Pikler-Hengstenberg, der spielerische Umgang mit der englischen Sprache im Toy-talk-Programm, die tiergestützte Pädagogik und naturwissenschaftliche Experimente mit dem „Haus der kleinen Forscher“ pädagogische Eckpfeiler dar. Weitere Möglichkeiten zum spielerischen Lernen werden durch die großzügigen Räumlichkeiten gegeben, zu denen die Wasserwelt, der Indoor-Spielbereich, die Kinderküche und der Kreativbereich gehören. Diese Räume bieten den Kindern die Möglichkeit, sich sinnlich, sozial, körperlich und emotional zu entwickeln. Der Betreuungsschlüssel liegt dabei über dem gesetzlichen Standard.

Weitere nachhaltige Projekte

Revitalisierung des Swarzedz-Sees – Hecht-Aussetzaktion

Durch ein Überangebot von Nährstoffen hat sich die Wasserqualität des polnischen Swarzedz-Sees stark verschlechtert (Eutrophierung). VW Poznań initiierte daher eine „Wiederbelebungsaktion“ durch sogenannte Biomanipulation: Gemeinsam mit begeisterten Grundschülern aus der Region und der naturwissenschaftlichen Hochschule werden Hechte in den See gesetzt. Warum Hechte? Nur sie können dafür sorgen, dass sich die planktonfressenden Fische nicht weiter vermehren, wodurch sich langfristig die Belüftung des Sees verbessert. Positiven Einfluss auf die Sauerstoffversorgung hat auch der Aerator mit Windkraftantrieb, der vor vier Jahren durch die Stadt und Volkswagen Poznań eingebaut wurde. Die wissenschaftlichen Untersuchungen zeigen: Die Wasserqualität hat sich bereits deutlich verbessert.

Hocheffiziente Umweltlösungen im neuen Werk in Września

Die neue Fabrik für den Crafter wird in Września, ca. 50 km von Poznań, gebaut. Gemäß der „Think Blue. Factory.“-Strategie wurden bei der Planung und Realisierung des neuen Werkes von Anfang an die hohen Volkswagen-Umweltstandards berücksichtigt. Ein Highlight aus Sicht des Umweltschutzes ist die Lackiererei, die einen besonders ressourcenschonenden Betrieb mit geringem Energie-, Wasser- und Materialverbrauch ermöglicht. Den automatischen Lackauftrag übernehmen 36 Lackierroboter. Durch effiziente Hochrotationszerstäuber und Farbwechsler wird deutlich weniger Lack als bei herkömmlichen Systemen benötigt. Die Reinigung der Kabinenabluft erfolgt nach dem Prinzip der Trockenabscheidung. Es senkt den Energiebedarf in der Lackierkabine um bis zu 60 %. Zudem erfordert es weder Wasser noch Chemikalien und reduziert das Abluftvolumen. Zusätzlich kommt ein neues Verfahren zur energieoptimierten Kabinenluftkonditionierung zum Einsatz. Die Karosserietrockner werden mit energiesparender Wärmerückgewinnungstechnik ausgerüstet. Im Karosseriebau kommen die derzeit energieeffizientesten Roboter sowie neueste Lasertechnologie mit signifikant verbessertem Wirkungsgrad zum Einsatz. Fabrikgebäude und Infrastruktur werden ebenfalls gemäß den hohen Volkswagen-Umweltstandards errichtet. Lüftungstechnik und Bereitstellung der Energiemedien werden hocheffizient erfolgen. Das Beleuchtungskonzept sieht die Nutzung von Tageslicht sowie LED-Technik vor.

Kommunen der Metropolregion Hannover/Braunschweig/Göttingen/
Wolfsburg ordern 25 e-load up!

Immer mehr Kommunen setzen auf den e-load up! von Volkswagen Nutzfahrzeuge. Insgesamt 25 dieser wendigen Elektrofahrzeuge wurden an den „Verein Kommunen in der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg“ übergeben. Die Elektro-Lieferwagen werden bei Volkswagen Leasing für drei Jahre geleast und den Kommunen ab sofort zur Verfügung gestellt. Acht Fahrzeuge gehen an kleinere Mitgliedsgemeinden der Netzgesellschaft Hildesheimer Land. Dr. Susanne Leifheit, Außenbeziehungen und Corporate Responsibility Volkswagen Nutzfahrzeuge: „Als kleines, emissionsfreies Nutzfahrzeug mit hoher Alltagstauglichkeit eignet sich der e-load up! bestens für den Einsatz in kommunalen Fuhrparks und nimmt zugleich eine Vorreiterrolle im Stadtverkehr der Zukunft ein. Der e-load up! hat ein Laderaumvolumen von 990 Litern, eine Nutzlast von 285 Kilogramm und eine Reichweite von bis zu 160 Kilometern. Die im Unterboden integrierte Lithium-Ionen-Batterie hat eine Speicherkapazität von 18,7 kWh. In 30 Minuten hat das Fahrzeug bis zu 80 % seiner Ladung wiedererlangt. Ein 60 kW/82 PS starker Elektromotor beschleunigt den agilen Transporter in nur 12,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 130 km/h. Das Modell des Zusammenwirkens von Energieversorgern/Netzbetreibern und Kommunen gilt dabei als besonders aussichtsreiche Variante des Einsatzes von Elektrofahrzeugen in Kommunen. In dem Projekt werden die Mitgliedskommunen bei der Entwicklung und Umsetzung von lokalen Maßnahmen zur Förderung der Elektromobilität durch das „Amt electric“ der Metropolregion beraten. Sabine Flores, Geschäftsführerin Verein Kommunen, leitet das „Amt electric“ und koordiniert das Projekt für die Städte, Gemeinden und Landkreise: „Nach 750.000 positiven Erfahrungskilometern mit 150 Volkswagen e-up! schicken wir nun die Liefervariante auf die Reise. Klimafreundlich und alltagstauglich, so sollen Fahrzeuge in den Kommunen sein. “Zum Projekt gehört auch der Betrieb einer bereits bestehenden großen Modellflotte von 150 e-up! in 80 Kommunen. Es wird über die Initiative Schaufenster Elektromobilität vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Wegen der positiven Entwicklung des Projekts hat das Ministerium die Förderung aufgestockt.

Dialog mit den Stakeholdern

Pilotprojekt „Urbane Logistik“

Volkswagen Nutzfahrzeuge steht im kontinuierlichen Austausch mit der Landeshauptstadt Hannover und der Metropolregion Hannover/Braunschweig/Göttingen/Wolfsburg. Ein Beispiel der gemeinsamen Arbeit ist das Gemeinschaftspilotprojekt „Urbane Logistik“ unter Beteiligung der Stadt, der Metropolregion, der Leibniz Universität Hannover, der Hochschule Hannover, der Technischen Universität Braunschweig, des Post- und Logistikkonzerns Deutsche Post/DHL und der Stadtwerke Hannover (enercity). Die Beteiligten richten ihre Zusammenarbeit dabei an zwei zentralen Leitsätzen aus: „Im Mittelpunkt einer Logistik der Zukunft stehen die Bedürfnisse der Menschen in einer lebenswerten Stadt. Die Logistik der Zukunft im klimaneutralen Hannover steht für leise, emissionsfreie und sichere Transportlösungen sowie eine innovative Infrastruktur im urbanen Raum.“

Nachbarschaftsdialog

Am Standort Hannover findet ein regelmäßiger Austausch mit Nachbarn des Werkes statt. In einer offenen Atmosphäre wird über Neuigkeiten rund um die Marke und das Werk informiert. Dabei stellen sich die Unternehmensvertreter bewusst auch kritischen Fragen der Anwohner, so zum Beispiel zu den Themen Emissionen und lokaler Verkehr. Diesen Nachbarschaftsdialog bei VWN gibt es bereits seit 1998. Die Form eines offenen Dialogs hat Vorbehalte abgebaut und ein Klima der gegenseitigen Verständigung entstehen lassen. Die Gespräche über den Werkszaun hinweg sind fester Bestandteil der Unternehmens- und Umweltpolitik von Volkswagen Nutzfahrzeuge geworden.

Dialog und Engagement vor Ort

Volkswagen Poznań tauscht sich ebenfalls regelmäßig mit seinen Nachbarn aus. Dazu werden mindestens zwei Treffen pro Jahr und Werk mit den Anwohnern durchgeführt. Dieser Austausch ist in Września, Poznań-Wilda und Poznań besonders wichtig, weil Volkswagen Nutzfahrzeuge hier bedeutende Investitionen vornimmt. Dazu wurde im Jahr 2015 die Aktion „Sicherheit auf der Straße“ in Września von Volkswagen Nutzfahrzeuge organisiert, an der über 500 Einwohner – davon 300 Kinder aus der Grundschule in Chwalibogowo – teilgenommen haben. Für 2016 sind weitere Aktivitäten geplant.

Auszeichnungen

Best Cars 2015

Multivan

Auto Trophy 2015

Multivan

International Van of the Year 2015

Transporter

Die besten Nutz-
fahrzeuge 2015

Caddy, Transporter, Amarok