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Die Marke aus Zentraleuropa

Foto: Skoda Octavia Limousine Greenline
Škoda Octavia Limousine 1,6l TDI Greenline – Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 3,9 / außerorts 3,2 / kombiniert 3,5; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 90; Effizienzklasse: A+

Mit mehr als 120 Jahren Erfahrung in der Automobilproduktion ist ŠKODA Auto das größte Industrieunternehmen der Tschechischen Republik und der drittälteste Automobilhersteller weltweit. Als vierte Marke wurde das Unternehmen im Jahr 1991 in den Volkswagen Konzern aufgenommen und als Einstiegsmarke im Konzern positioniert. Seither hat ŠKODA die Produktion um das Sechsfache gesteigert und produziert heute an drei Standorten in der Tschechischen Republik sowie an sechs weiteren Produktionsstätten. 

ŠKODA steht für 8 % der tschechischen Exportleistung und liefert seine Fahrzeuge in 102 Länder auf fünf Kontinenten. Zu den bekanntesten ŠKODA-Modellen zählen der Octavia, der Rapid, der Fabia, der Superb, der Yeti und das in Europa beliebte Modell ŠKODA Citigo. Im Jahr 2015, dem vierten Jahr der ŠKODA Wachstumsstrategie, verkaufte das Unternehmen weltweit 1.055.500 Fahrzeuge. Der Marktanteil in Europa wuchs dabei zum ersten Mal auf über 4 %, während China seine Position als stärkster Markt der Marke mit 281.707 verkauften Fahrzeugen und einem Wachstum von 0,1 % gegenüber 2014 behauptete. In den letzten Jahren erzielte ŠKODA regelmäßig Spitzenplatzierungen bei den Rankings „Czech Top 100“ in den Kategorien „Bedeutendstes Unternehmen“ und „Angesehenstes Unternehmen“. Als Arbeitgeber beschäftigt ŠKODA weltweit mehr als 25.500 Angestellte. In Tschechien unterhält ŠKODA als einziges Unternehmen eine eigene Berufsschule und Universität und wurde bereits mehrfach mit dem „Employer of the Year“-Award ausgezeichnet.

Um sein Geschäftsmodell auch weiterhin auf Nachhaltigkeit auszurichten, schafft ŠKODA AUTO gemeinsam Werte, die von allen Stakeholdern innerhalb und außerhalb des Unternehmens geteilt werden. Solche Werte entstehen vor allem durch CSR-Aktivitäten und die GreenFuture-Strategie, aber auch durch die Ausarbeitung und strenge Befolgung von Grundsätzen einer transparenten und ethischen Geschäftsführung. Die Geschäftsleitung von ŠKODA wird regelmäßig über das Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens auf dem Laufenden gehalten.

Highlights des Jahres

„Grosszügige Spende der ŠKODA-Mitarbeiter – 1,77 Mio. Tschechische Kronen für Wohltätigkeitsprojekte“

Millionen für einen guten Zweck

1,77 Mio. Tschechische Kronen – diesen Betrag haben die Mitarbeiter von ŠKODA in den Jahren 2014 und 2015 für ausgewählte Projekte gesammelt. Das Unternehmen selber hat diesen Betrag auf 3,5 Mio. Kronen verdoppelt. Gefördert werden mit diesen Mitteln Hilfsprojekte für Kinder, Bildung, barrierefreie Mobilität und Verkehrssicherheit. Darüber hinaus wird mit einem Teil des Geldes auch ein Kinderheim in Indien unterstützt. 

Teddybär Charity-Lauf

Im Jahr 2015 war ŠKODA Sponsor der Charity-Läufe der Tereza-Maxová-Stiftung mit ihrem Teddybär-Maskottchen. Die zehntägige Veranstaltung „Teddybär bewegt Prag“ und die nachfolgende eintägige Veranstaltung „Teddybär bewegt Mladá Boleslav“ spielten mit jedem gelaufenen Kilometer Mittel für benachteiligte Kinder ein. In Prag konnten Menschen Tag und Nacht laufen und für jede Runde spendeten die Partner der Veranstaltung zehn Tschechische Kronen für Projekte, die Kinder in Not unterstützen. Insgesamt wurden 60.287 km von über 4.492 Teilnehmern zurückgelegt und mehr als 3,8 Mio. Kronen eingespielt. Am Mladá-Boleslav-Lauf für das Krnsko-Kinderheim waren viele ŠKODA-Mitarbeiter sowie die allgemeine Öffentlichkeit beteiligt. Die Veranstaltung dauerte einen Tag, dabei wurden 9,63 km von mehr als 1.100 Teilnehmern zurückgelegt und fast 200.000 Kronen Spendengelder gesammelt.

Sicherheit und Präzision

Im Werk von ŠKODA in Vrchlabí sorgt seit dem Jahr 2015 ein Leichtbauroboter für mehr Sicherheit und Präzision bei der Produktion der Doppelkupplungsgetriebe DQ 200. Damit arbeiten zum ersten Mal bei ŠKODA Mensch und Roboter in einem Arbeitsschritt Seite an Seite, und das an einer Stelle, die eine besonders hohe Präzision verlangt. Dabei ist der Roboter mit einem Gewicht von nur 23,9 kg ein echtes „Leichtgewicht“ und entsprechend flexibel einsetzbar. Das Werk Vrchlabí hat sich so in den vergangenen Jahren zu einem Hightech-Standort entwickelt. Das ŠKODA Werk Vrchlabí zählt mit seinen rund 1.000 Mitarbeitern zu den bedeutendsten Arbeitgebern in der Region Hradec Králové. In die Vorbereitung für die DQ-200-Produktion investierte ŠKODA zusammen mit dem Volkswagen Konzern insgesamt 245 Millionen Euro in den Umbau der Produktionshallen, in technische Anlagen, in das Trainingscenter der Getriebefertigung und in den Logistikbereich.

Weitere nachhaltige Projekte

Eine halbe Million neue Bäume für Tschechien

Im Rahmen des ŠKODA-Projekts „Für jeden in Tschechien verkauften ŠKODA ein Baum“ wurden seit 2007 bis zum Ende des Berichtsjahres über 550.000 Bäume an rund 50 Orten gepflanzt. Die neu gepflanzten Bäume kommen Städten und Gemeinden in ganz Tschechien zugute. Ein Schwerpunkt liegt auf Regionen, in denen ŠKODA-Produktionsstätten unterhält. Von Anfang an trugen die Mitarbeiter der ŠKODA Produktionsstandorte aktiv zur Umsetzung der Aktion bei. Sie beteiligen sich sowohl an der Suche nach geeigneten Orten als auch an den Pflanzaktionen selbst. Diese aktive Einbindung stärkt die Beziehungen der Mitarbeiter zu den Orten, in denen sie leben und arbeiten. Dies war von Anfang an ein wichtiges Ziel der Aktion.

ŠKODA-Akademie

Die ŠKODA-Akademie umfasst drei Bereiche – die Erwachsenenbildung, die Berufsfachschule und die Mitarbeiter-Potenzialanalyse. Der Bereich Erwachsenenbildung kümmert sich um die persönliche Entwicklung der Mitarbeiter von ŠKODA AUTO und bietet technische und berufsübergreifende Fortbildungen an. Im Jahr 2015 nahmen 29.169 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an außerbetrieblichen Fortbildungen teil. 45.903 bildeten sich per E-Learning weiter. Das Unternehmen kann zu Recht stolz auf seine Schüler sein, die in nationalen und internationalen Wettbewerben regelmäßig zu den Besten gehören. Damit die Azubis ihre bisher erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten in der Praxis anwenden und vertiefen können, wurde 2013 das Projekt „Azubi-Car“ ins Leben gerufen. Darin haben Schüler und Auszubildende die Gelegenheit, ein eigenes Fahrzeug zu entwerfen und zu bauen. Zwei eindrucksvolle Modelle sind bereits entstanden: Der CitiJet wurde 2014 produziert und ein Jahr später bauten die Schüler den FUNstar. 2015 wurden an der Akademie 14 Ausbildungsberufe angeboten, z. B. zum IT-Mechatroniker, Logistiker, Automechaniker und Elektriker. Auch eine spezielle Ausbildung für Menschen mit Behinderung gibt es. Knapp 900 Vollzeitschüler und Auszubildende besuchten die Schule. 

ACBSP-Akkreditierung für die ŠKODA AUTO UNIVERSITY

Die ŠKODA AUTO UNIVERSITY ist die erste und einzige Universität in der Tschechischen Republik, die zu einem Unternehmen gehört. Gegründet wurde sie im Jahr 2000 und bietet Bachelor- und Master-Abschlüsse in Wirtschaft und Verwaltung an. Derzeit sind rund 1.000 Studenten an der Universität eingeschrieben, von denen einhundert auch bei ŠKODA beschäftigt sind. Die Universität nimmt seit 2005 am Erasmus-Programm teil. Sie ist Teil eines internationalen Netzwerks und arbeitet mit Hochschulen in Deutschland, Österreich und Spanien zusammen. Im Jahr 2015 wurde die ŠKODA AUTO UNIVERSITY vom Association Accreditation Council for Business Schools akkreditiert.

Gesundheitswesen – Schwerpunkt Prävention

Die ŠKODA Polyclinic, die am Hauptwerk in Mladá Boleslav angesiedelt ist, bietet eine ambulante medizinische Versorgung für die Mitarbeiter und für die allgemeine Öffentlichkeit. Das medizinische Spektrum umfasst Allgemeinmedizin, Kardiologie, Zahnmedizin, Dermatologie, HNO, Gynäkologie, Innere Medizin, Neurologie, Ophthalmologie, Orthopädie, Pneumologie, Sonographie, Chirurgie, Urologie und die Röntgendiagnostik. 

An den Präventionsprogrammen können die Mitarbeiter von ŠKODA kostenlos teilnehmen. Dazu gehören Einzel- und Gruppentrainings, die vor Gesundheitsproblemen durch den Arbeitsplatz und durch den eigenen Lebensstil schützen sollen. Im Berichtsjahr wurden ergonomische Interventionen vorgenommen und die Implementierung des EAWS (Ergonomic Assessment Worksheet) zur Risikoanalyse und -bewertung bei körperlichen Belastungen im Fertigungsprozess fortgeführt. EAWS ermöglicht eine ganzheitliche Bewertung der Ergonomie, indem es sowohl die Intensität als auch die Dauer einer Belastung betrachtet. Neu ist ein Projekt zur psychologischen Beurteilung von Arbeitsplätzen, das die Überwachung von Arbeitsplätzen um eine wichtige Perspektive erweitert.

Dialog mit den Stakeholdern

Als Marke legen wir sehr viel Wert auf einen engen Kontakt zu unseren wichtigsten Stakeholdern: Mitarbeitern, Nachwuchskräften, Partnern, Kunden, Politik, Behörden, Universitäten und NGOs. In persönlichen Gesprächen und Treffen sowie durch die Teilnahme an öffentlichen Foren, Seminaren und Vorträgen machen wir uns mit den Erwartungen und Bedürfnissen unserer Stakeholder vertraut. Bislang nutzte ŠKODA vor allem die Ergebnisse der internationalen Stakeholderbefragungen der Volkswagen AG. Ab 2016 plant ŠKODA AUTO seinen Stakeholder-Dialog allerdings zu systematisieren.

Auszeichnungen

Škoda erhält Connected Car Award 2015

Für sein innovatives SmartGate-System wurde ŠKODA in der Kategorie „Pioneer“ mit dem Connected Car Award ausgezeichnet. Das System wurde 2015 eingeführt und ermöglicht den Zugriff auf bestimmte Fahrzeugdaten per Smartphone oder Tablet.

Ausgezeichnet: ŠKODA-Betriebs-krankenkasse

Die ŠKODA-Betriebskrankenkasse ZPŠ wurde als „Beste Krankenkasse 2015“ in Tschechien ausgezeichnet.

Anerkennung durch das Gesundheits-
ministerium

ŠKODA wurde im Berichtsjahr vom Ministerium für Gesundheit der Tschechischen Republik mit dem „Health Promoting Enterprise“-Preis ausgezeichnet.

Fabrik des Jahres

Das ŠKODA Werk Vrchlabí hat die Auszeichnung „Fabrik des Jahres 2015" erhalten.