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Fahren in seiner schönsten Form

Foto: Verschiedene Porsche Modelle
Porsche 718 Boxster S – Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 10,7-9,5 / außerorts 6,5-6,0 / kombiniert 8,1-7,3; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 184-167; Effizienzklasse: F/E

Porsche 911 Carrera S – Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 12,2-10,1 / außerorts 6,6-6,4 / kombiniert 8,7-7,7; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 199-174; Effizienzklasse: F/E

Porsche Cayenne S – Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 13,0 / außerorts 8,0 / kombiniert 9,8; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 229; Effizienzklasse: E

Porsche Macan S – Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 11,6 / außerorts 7,6 / kombiniert 9,0; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 212; Effizienzklasse: E

Porsche Panamera S – Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 12,2 / außerorts 7,1 / kombiniert 8,9; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 207; Effizienzklasse: E

Porsche ist einer der führenden Hersteller exklusiver Sportwagen und profitabelster Autobauer weltweit. Seit jeher stehen Sportwagen von Porsche für Performance, unverwechselbares Design und Qualität. Das Unternehmen, das seit 2012 als Marke in den Volkswagen Konzern integriert und auf 129 Märkten weltweit vertreten ist, lieferte im vergangenen Jahr insgesamt 225.121 Fahrzeuge an seine Kunden aus und erwirtschaftete einen Umsatz von 21,533 Mrd. €. 2015 war damit das erfolgreichste Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte und das fünfte Rekordjahr in Folge bei Umsatz, operativem Ergebnis und Auslieferungen. Neben den westeuropäischen Ländern sind China und die USA die wichtigsten Absatzmärkte. Auch bei den Mitarbeiterzahlen erreichte Porsche 2015 einen neuen Höchststand: Insgesamt 24.481 Mitarbeiter waren an den Standorten des Sportwagenherstellers beschäftigt.

Highlights des Jahres

„Porsche investiert in eine nachhaltige Zukunft seines Stammwerks – 700 Mio. € und 1.000 neue Arbeitsplätze für die Produktion des Mission E sowie ein modernes Ausbildungszentrum in Zuffenhausen“

Ausbildungszentrum
in Zuffenhausen

Um das geplante Unternehmenswachstum erfolgreich zu unterstützen, hat Porsche im September 2015 eines der modernsten Ausbildungszentren der Automobilbranche eröffnet. Mit dem Neubau investiert Porsche rund 30 Mio. € in den Ausbau der Berufsausbildung und die Zukunft junger Menschen. Der neue Ausbildungsstandort in Zuffenhausen bietet mit einer Gesamtfläche von 14.000 m2 Raum für bis zu 500 Auszubildende sowie Studierende der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Seit 2011 ist die Anzahl der Berufsanfänger um 50 % auf 450 gestiegen. Der Neubau schafft die Grundlage, diese junge Generation überdurchschnittlich gut auszubilden.

Das neue Ausbildungszentrum ist nicht nur ein Bekenntnis von Porsche zum Standort Stuttgart, sondern setzt auch im Bereich Nachhaltigkeit durch erhöhte Energieeffizienz Maßstäbe. Mit Hilfe von regenerativen Energiesystemen werden die Energierichtlinien der Bundesregierung um 30 % unterschritten und eine positive Ökobilanz erzielt. Durch ein vor Ort integriertes Blockheizkraftwerk und die Nutzung von Erdwärme erzeugt das Gebäude den größten Teil der Wärme und des Stroms selbst. Zusätzlich wird die Wärme der Abluft gespeichert, um frische Luft zu temperieren. Gerade in einem Bereich, in dem sich künftige Mitarbeitergenerationen qualifizieren, ist es Porsche besonders wichtig, mit nachhaltigen Ansätzen vorbildlich zu handeln und die Auszubildenden für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen zu sensibilisieren.

DGNB-Zertifizierung des
Werks 4 in Zuffenhausen

Bereits vor seiner Fertigstellung erhielt das neue Porsche-Werk 4 am Standort Zuffenhausen im September 2015 eine Auszeichnung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB). Schon bei der Planung lag ein besonderes Augenmerk auf der ressourcenschonenden Gestaltung. Der Masterplan für den Umbau des gesamten Industriequartiers mit einem mehr als 28 Hektar großen Areal ist bei einer DGNB-Untersuchung mit Bestnoten bedacht worden. Porsche erhielt damit das Vorzertifikat in Gold der DGNB. Die Auszeichnung bezieht sich auf den Ist-Zustand des Werks unter Berücksichtigung der künftigen Baumaßnahmen. Als Bewertungsinstrument dient ein weltweit führendes und zahlreiche Nachhaltigkeitskriterien umfassendes Zertifizierungssystem der DGNB. Auf dem ausgezeichneten Gelände entstehen unter anderem eine hochmoderne Montagelinie mit Logistikfläche und Motorenprüftechnik sowie Büro- und Sozialräume, die über ein modernes Heizkraftwerk inklusive Blockheizkraftwerk versorgt werden. Die endgültige Sanierung des Quartiers soll 2018 abgeschlossen sein.

Porsche Mission E (Konzeptstudie 2015)

Konzeptstudie
Mission E

Anfang Dezember 2015 gab der Aufsichtsrat der Porsche AG grünes Licht für den Bau der Konzeptstudie Mission E, die nur drei Monate zuvor ihre Premiere auf der Frankfurter Automobilausstellung IAA feierte. Das Projekt zeigt, wie der erste rein elektrisch angetriebene Sportwagen der Markengeschichte aussehen kann. Er erfüllt alle Ansprüche, die einen Porsche ausmachen: Performance und Effizienz, Fahrdynamik und Alltagstauglichkeit. 

Auf der Basis von revolutionärer Technologie wird der Mission E lokal völlig emissionsfrei durch zwei permanenterregte Synchronmotoren (PSM) beschleunigt und gewinnt beim Bremsen Energie zurück. In der Konzeptstudie setzen zwei PSM-Maschinen die elektrische Energie effizient, gleichmäßig und mit hoher Dauerleistung in Vortrieb um. Zusammen leisten die Elektromotoren über 440 kW (600 PS) und beschleunigen den Elektrosportwagen in weniger als 3,5 Sekunden auf Tempo 100 und in unter zwölf Sekunden auf 200 km/h. Neben den sportlichen Leistungsanforderungen an den Mission E sind die Kriterien Ladezeit und Reichweite von hoher Bedeutung für die Elektromobilität. Durch eine hochdimensionierte Lithium-Ionen-Batterie beträgt die Reichweite des Fahrzeugs mehr als 500 Kilometer. Eine viertelstündige Ladepause reicht bereits aus, um 80 % der Energie aufzuladen. Hierfür hat Porsche einen neuen Weg eingeschlagen und mit seinem Turbo-Charging-Konzept die heute übliche Ladespannung auf 800 Volt verdoppelt.

Mit dem Mission E setzt Porsche weiter auf nachhaltiges Wachstum. Allein in Zuffenhausen entstehen so mehr als 1.000 neue Arbeitsplätze und es werden etwa 700 Mio. € in den Stammsitz in Zuffenhausen investiert. Dazu kommen weitere Investitionen, etwa im Entwicklungszentrum Weissach. Bis Ende des Jahrzehnts wird der Mission E auf den Markt kommen.

Dialog mit den Stakeholdern

Anwohnerinformationsgespräch zu Baumaßnahmen am Standort Zuffenhausen

Beteiligte Stakeholdergruppen: Anwohner und interessierte Bürger

Art der Interaktion: Verteilung eines Einladungsschreibens an Anwohner des Stammwerks Zuffenhausen für eine Informationsveranstaltung inklusive Vorstellung der geplanten Baumaßnahmen, Durchführung einer Fragerunde und Baustellenbegehung der „Zentralen Werkstätten“ vor Ort.

Anwohnerzeitung „targa“

Beteiligte Stakeholdergruppen: Anwohner an den Standorten Zuffenhausen, Weissach und Leipzig

Art der Interaktion: standortbezogene Information der Anwohner und interessierten Bürger über Neuigkeiten bei Porsche, z. B. Baumaßnahmen, weitreichende Unternehmensentscheidungen, gesellschaftliches Engagement. Außerdem Einrichtung der E-Mail-Adressen targa[at]porsche.de und nachgefragt[at]porsche.de, um interessierten Lesern die Möglichkeit für Fragen und Rückmeldungen zu geben.

Befragung von Kunden

Beteiligte Stakeholdergruppen: Kunden

Art der Interaktion: Das Unternehmensressort Vertrieb und Marketing hat für 2015 das „Jahr der Kundenzufriedenheit“ ausgerufen, um die Exzellenz in der Betreuung von Kunden weltweit weiter auszubauen. Mit der Initiative „Customer Experience Management“ betrachtet Porsche den gesamten Kundenlebenszyklus und hat hierfür mehrere hundert Maßnahmen umgesetzt. Auf diese Weise erhält das Unternehmen monatlich etwa 17.000 Kundenrückmeldungen auf seine Zufriedenheitsbefragungen. Das Feedback liefert direkte Kundenerfahrung und ermöglicht auf diese Weise einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess.

Wichtige Stakeholderthemen 2015 und Umgang mit diesen im Unternehmen

Im Rahmen der 2015 durchgeführten Stakeholderbefragung zur Nachhaltigkeit bei Porsche wurden folgende Themen als besonders relevant identifiziert (Top 5, Priorisierung absteigend): langfristige wirtschaftliche Stabilität, langfristige Kundenbeziehungen, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Kraftstoffverbrauch und Emissionen der Fahrzeuge, Mitarbeiterentwicklung. Diese sowie alle weiteren abgefragten Themen finden direkten Eingang in die Wesentlichkeitsmatrix des Unternehmens, in der sie im Hinblick auf ihre Relevanz für die Stakeholder einerseits und das Unternehmen andererseits eingetragen werden. Die Wesentlichkeitsanalyse ist grundlegend für die Ausrichtung der Nachhaltigkeitsberichterstattung von Porsche, insbesondere des Nachhaltigkeitsberichts, denn die Berichtsinhalte werden entsprechend ausgewählt und aufbereitet. Außerdem wird die Einschätzung der Stakeholder auch bei internen Entscheidungen einbezogen, beispielsweise bei der Schwerpunktsetzung und strategischen Bearbeitung von Themen.

Auszeichnungen

Auszeichnungen für Fahrzeuge

U.S. Initial Quality Study des Marktforschungsinstituts J.D. Power, Platz 1 in der Marken-Gesamtwertung

Auszeichnungen für Standorte

Auszeichnung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) für das Industriequartier Werk 4 in Zuffenhausen (Vorzertifikat in Gold)

 

J.D. Power „Plant Quality Award“, Bronze für das Stammwerk Zuffenhausen in der Kategorie „Europa/Afrika“

Auszeichnungen 
als Arbeitgeber

Auszeichnung „Exzellenter Arbeitgeber“ und Platz 2 beim Deutschen Arbeitgeber-Award 2015

AUSZEICHNUNGEN ALS GESELLSCHAFTLICHER PARTNER

„Vocational Training Award“ der Deutsch-Philippinischen Industrie- und Handelskammer für das Porsche Training and Recruitment Center Asia (PTRCA) in Manila, Philippinen

Im Rahmen einer virtuellen Pressekonferenz hat Porsche im Frühjahr 2016 den zweiten Nachhaltigkeitsbericht des Unternehmens veröffentlicht. Dieser zeigt anhand vier globaler Megatrends, wie die Herausforderungen an einen Sportwagenhersteller heute aussehen und wie Porsche sich diesen stellt.

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